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Dienstag, 4. Juli 2017

meine.sommerurlaube

es begann in meiner frühen Kindheit- das Reisen- mit sechs Jahren war ich das erste Mal in den Bergen und zwar in Berchtesgaden, und wir schrieben das Jahr 1954 ::)) Meine Eltern brachten mir das <Verreisen< näher und zeigten mir die Bergwelt und auch das Steigen dort oben. Es hat mich geprägt für immer, ich reise viel und gerne und die Berge sind immer mein Favorit.

die liebe ASTRID lädt uns wieder ein und der Sommerurlaub ist das Thema::))

alte Fotos zeigen den Königsee vom Jenner aus gesehen





Sankt Bartholomäa vom Schiff aus gesehen- mein Vater hat alles hinten auf den Fotos dokumentiert






auch damals gab es schon < Freizeitsparks  ::)) <









meine Liebe zu den Bergen ist verstärkt durch unsere Klettertouren, die mich inspirieren ( auch) mal an meine Grenzen zu gehen; Höhenangst habe ich nicht- diese Art von Bergtouren machen wir seit ein paar Jahren. Als unsere Kinder klein waren gab es zwar Bergurlaube, die aber im schönen Allgäu stattfanden und vor drei Jahren haben wir das gleiche Feriendorf mit unserm  Sonnenscheinkind  besucht und die gleiche Bergtour gemacht



Aufstieg zum Hochgrat




Nachdem unsere  Kinder größer waren, haben wir den Süden < entdeckt<. Mit dem Fiesta  zur COSTA BRAVA, wo wir eine schöne Ferienwohnung hatten: Palmen im Garten, und die Wärme der Sonne und das Strandleben hat uns allen gefallen.Damit war die mediterane Sehnsucht geweckt.
Wir haben nach Ampuriabrava dann das Land < gewechselt< und sind nach Italien und dort in die Toscana gereist. In der Nähe von Siena hatten wir eine typisch toscanische Wohnung, mit Kamin und Terrasse von der man weit in die Hügel und Weinberge schauen konnte. Ich liebe die karge Landschaft der Crete sowie die Sonnenblumenfelder und die warmen Farben der Ziegel und Häuser:: Und- in der Toscana gibt es viele Sehenswürdigkeiten, denn das gehört für mich immer dazu. Nur < Faulenzer< im Liegestuhl ist nicht mein Ding!!



Meine Liebe zu Italien ist ausgeprägt , sehr ausgeprägt zur Stadt ROM: auch diese Leidenschaft habe ich geerbt. Meine Mutter war eine Romkennerin und meine erste Reise mit ihr war 1984. Seitdem fahre ich in Abständen immerwieder dorthin- und ich entdecke immer etwas NEUES 





ein nordischer deutscher  Urlaubspunkt ist gleichzeitig auch ein Familienwohnort gewesen- an der Ostsee liegt Warnemünde und dort hatte ein Verwandter für einige Jahre eine kleine Wohnung in einem ( typischen) Backsteinhaus. Zum Strand waren es wenige Gehminuten und die großen Dampfer waren oft zu hören wenn sie den Rostockerhafen  Richtung Gedser/Schweden verliessen. Der Leuchtturm und der Teepott sind die Wahrzeichen und ich bin immerwieder erfreut wenn ich sie sehe. Zuletzt waren wir mit Freunden über Silvester 2014/15 dort. Lausig kalt und Schnee auf dem Strand.Herrlich::))




Unsere weiteste Reise und zu einem anderen Kontinent war unsere USA-Reise 2011. Zu unserem .....Hochzeitstag habe ich als Überraschung diese Reise gebucht und gehofft, dass mein Baumeister mitfährt  ::)) Ist er- und es war eine Traumreise nach Kalifornien. Dieses westliche Land der USA ist geprägt von  Buntheit und Vielfalt im Leben der Bewohner, in der Natur von Schnee bis Palmen, von Bergen und Stränden,  Wüste und Salzsee im Dearth Valley- von der Gastfreundschaft auf dem Land sowie in den Städten, besonders San Francisco ist einmalig und gehört zu meinen Favoriten

Malibu



Dearth Valley



Im Sommer < muss< es für mich warm sein, blauer Himmel ist  ein Garant für gute Laune und Erholung. So ist es die Ausnahme wenn Urlaubsangebote in den Katalogen für den Norden ausgeschrieben sind.(die überlese ich gerne ::))
Da freue ich mich, wenn es in diesem Herbst nach Andalusien geht, Sonne wir kommen ::))

Für die nächste Zeit bin ich dann mal weg- die Insel ruft: TEXEL!!
Sommerurlaub bedeutet: Erholung und Kultur: aktiv-sein und bummeln- nette Menschen mit denen ich die Freude teilen kann. Familienurlaub !!




ich schließe den Bogen mit einer alten Postkarte-
seid alle  auf diesem Weg gegrüßt- eine gute Zeit und bis bald
heiDE





Montag, 3. Juli 2017

..... die 26. kalenderwoche 2017

na- die Woche fing gut an- mit Terminen die sein müssen- hier ein Blick in den Empfangsraum der Podologiepraxis, zum Glück war dann der Nachmittag frei- und ich war in der Nachbarstadt Hattingen, eine schöne Fachwerkstadt ab der Ruhr, mit dem bekannten Bügeleisenhaus,- nette Geschäfte laden zum Stöbern ein ::))




Mittwoch:
am Abend war ein Treffen meines Karnevalsverein: blau- gelb St. Marien e.V. Es gibt schon erste Überlegungen zum neuen Motto und den damit verbundenen Wagenbau, bezw. Umbau


Donnerstag :
das bestellte Buch ist angekommen, es wird als Reiselektüre mitfahren, wenn es am kommenden Donnerstag nach Texel geht.



Samstag:
langer Samstag in der City::)) mit dem Sonnenscheinkind dort gewesen und erstmal bei den Kuscheltieren vorbei um dann im Kreativ- Ideen-Markt einiges an Bastelmaterial zu kaufen, das wird immer gebraucht,- wir haben eine  Kamera gebastelt, es gibt leider kein Foto. Dieses Werkeln war eine Einstimmung auf unseren Besuch am Sonntag  HIER



Sonntag:

 die Camera Obscura in Mülheim/Ruhr ist die größte  und begehbare ihrer Art- weltweit: in einem umgebauten Wasserturm wurde in die Kuppel ein beweglicher Spiegel eingesetzt, der das Sonnenlicht bündelt und in das schwarz abgedunkelte Kuppelgewölbe projeziert; so können die Besucher auf einer weißen Scheibe in im Inneren der Kuppel das reale Leben auf der Straße, die Wolkenbildung, die Sonnenstrahlen und die weitere Umgebung des Turms sehen. Schon interessant was Spiegel und Linse bewirken können- weiteres gibt es  in dem Museum zu sehen: wie die Bilder < laufen lernten< oder wie die ersten Kastenkameras von innen aussehen, oder Daumenkino, genauso wie die Laterne Magica, die wir früher zu Hause hatten, ich kann mich als Kind daran erinnen, wie die Glas<dias< vor die Linse geschoben wurden.
Welch eine Entwicklung von der damaligen Fotografie bis zu unseren Super-Spiegel-Reflexkameras !!



wochenanfanggrüße::))

Samstag, 1. Juli 2017

architektur no. 2

ein ganz anderes Thema beim Architektentag 2017 war diese Kirche- nach super modern sind wir einer anderen  Stilepoche gefolgt :- in meiner Heimatstadt- in Essen- Haarzopf steht diese ev. Kirche, eine Besonderheit in der Architektur. eine Leimbinderkonstruktion die es sehr wenig gibt, 1903 gebaut mit Jugendstilelementen und  mineralischen Farben in Szene gesetzt. Mit großem Interesse waren ca. 200 Teilnehmer dort um vom Architekten und der Pfarrerin viele Details zu erfahren





                                                    Bilder von der Restaurierung der Leimbinder im Gewölbe                                          
diese Kirche, geplant vom Düsseldorfer Architekten Prof.. Max Bernischcke, gilt als erste moderne Kirche im Rheinland. Von außen wirkt sie eher unscheinbar, aber ihre Farben, wie oben genannt mineralische Farben die mit einer Bürste aufgetragen sind, geben im Innenraum eine strahlende Wirkung und hat somit nach Renovierungen aus den 1980ern Jahren ihre ursprüngliche Intensität zurück bekommen.Zwischenzeitlich war die Kirche vier Jahre wegen Einsturzgefahr geschlossen, die Holzbinder,die das Tonnengewölbe halten, waren verformt und verfault.. Die Seitenwände hatten sich dadruch nach außen verbogen. So wurde nach vielen Überlegungen über Abriss oder Bau stattdessen einer Friedhofskapelle, beschlossen den Kirchenbau aufwendig zu restaurieren. Und es hat sich gelohnt.
Der Architekt  Frank Ahlbrecht vom Architektenbüro Baukunst und die Pfarrerin  Elisabeth Müller haben uns auf eine erbauliche Zeitreise mit Erklärungen durch eine Powerpräsentation mitgenommen und uns begeistert.
















die Fenster sind einen zweiten Blick wert. Was auf den ersten Blick gleich aus sieht ist in Wirklichkeit sehr unterschiedlich  ::))



verlinkt zum SAMSTAGSPLAUSCH, bei der lieben Andrea

Donnerstag, 29. Juni 2017

monatscollage. juni





so schnell verging der Juni- begonnen hatte er mit einer Wanderung in Holland, wo wir an Spargelfeldern vorbei kamen, die fast abgeerntet waren, am Feldrand bin ich auf  eine riesige Fläche gestoßen, wo holzige Spargelstangen zu Hauf lagen,  das hat mich erschreckt, ich bin kein Spargelkenner- kann man holzigen Spargel nicht mehr essen?? Jedenfalls entspricht er nicht der Norm!! Und auf anderen Teilen der Erde verhungern die Menschen, welch  eine Ironie !!!Der Welthandel muss neu geordnet werden, sonst wird die Kluft von Arm und Reich immer größer und damit die verständliche Wut der Menschen dort um so stärker.
Die Autobahnen hier in Europa, besonders in Deutschland sind durch den Güterverkehr der LKW`s um 40 % gestiegen, angewachsen sind besonders die Lebensmitteltransporte, die wegen der längeren Fahrzeit durch die Eisenbahn verderben können
Mein kleiner Beitrag: regional einkaufen, auf Verpackungsangaben achten, und für die hungernden Menschen eine Spende geben, Welthungerhilfe oder  Hilfe für Afrika.sind für mich besonders wichtig, aber auch < auf die Straße gehen< für Mitmenschlichkeit und Menschenrechte.
Wieder wird mir klar, das nur kleine Schritte verändern, große Machthaber kann ich nicht erreichen und verurteile sie.  Da haben wir ja Beispiele genug!!!

meine Fotos zeigen meine Ruhepole in diesem Monat:
die Afrika-Deko in der Diele
grüne Sprösslinge auf der Kohlenhalde
Treppenaufstieg zur Halde Schurenbach im Essener Norden
holziger Spargel an dem holländischen Grenzweg
Fußboden im Eingangsbereich von Schloß Beck
Wiesenstrauß vom Nachbarfeld
an der Neyetalsperre in Wipperfürth
Hochzeit in der Nachbarschaft
romanische Kapelle in Paderborn


verlinkt zur lieben Birgitt und der Monatscollage

der nächste Monat wird von der Farbe her: BLAU- wie Himmel über dem Meer und blaue Wellen der Nordsee und blaue Muscheln  ::))

Dienstag, 27. Juni 2017

tag. der architektur

der Architekt Holger Gravius hat seine Ideen und Inspirationen aus dem Bergbau geholt, nach einem Besuch auf der  Zeche Prosper Haniel, wo er mit bei den letzten Besuchers dieses Bergwerks war, lieferte ihm die Anthazitkohle seinen Bauplan. Diese Kohle ist je nach Lichtkegel- einfall mal glänzend und glatt, mal dunkelgrau bis schwarz.Die Geschichte der Kohle tat ein Übriges- von  der Pflanze zur Kohle, vom Einzeller bis hin zur Menschengeschichte- alles fließt ein. Die Einzeller sind auf den Garagentoren zu sehen, die grün-bepflanzte Wand ist im oberen Treppenaufgang und die schwarze < Kohle< ist im Kellerbereich farblich und mit Struktur eingezogen.




Sonntag war der Tag der Architektur




Das Grundstück hatte eine herausfordernde Form- rautenförmig, in einer Kurve gelegen und die Bauvorgabe war ein Satteldach









Die Oberfläche des < Anthrazit< wie Herr Gravius dieses Haus nennt, sowie die Baugrundstückform spiegeln das alles wieder- zerklüftete und verschachtelte Wände und Balkone, das Dach ist kein<rotes Dach<, der Anthrazitton geht bis nach oben.



die Fenster und versetzten Balkone sowie die Fensterwangen sind aus Aluminium und spiegeln das Sonnenlicht, auch ein Anthrazit glitzert.





das Dach beherbert eine Solaranlage












das Treppengeländer erinnert an einen Förderkorb, der im Bergbau die Bergleute unter Tage brachte








das Treppenhaus ist sachlich



die  graue Farbe ist überall und nicht aufdringlich sondern ist beruhigend, so auch die Meinung von Herrn Gravius




die Pflanzen als Zeichen des Lebens vom Einzeller an- zu sehen eine aus verschiedenen Moosen gestaltete Wand, ohne Bewässerung möglich





hier im Keller der < Abbau< des Anthrazit dargestellt mit grober Verputztechnik

so eigenwillig wie das Haus ist, so vermitteln die Menschen die dort wohnen eine Individualität-in eine Wohnung durften wir Besucher beim Tag der Architektur hineinschauen 




auch im Badezimmer ist die graue Farbe- sieht nobel aus








innerhalb dieser Wohnung gibt es noch ein Dachgeschoss und mit tollen Aufgang.


Die Idee dem Bergbau zu zollen, der Natur abzuschauen, der Anthrazithkohle aus dem Ruhrgebiet eine baulich-kulturelle Chance zu geben und die Sachlichkeit ohne Verspieltheit, das alles gefällt mir sehr gut.
Die Einflüsse des Architekten hat auch eine interessante Seite des Bauherrn gezeigt, nämlich die  Gedanken des Zen Buddhismus
http://www.zenbuddhismus.de/
Jedes Haus hat seine Geschichte- weitere Projkete von Herrn Gravius ( HIER) 

Montag, 26. Juni 2017

die 25. kalenderwoche



Montag:

ein sommerlicher Spaziergang zu Hause an der Ruhr entlang- und es war angenehm den Weg (fast) für sich zu haben, den meisten war es wohl zu heiß- ansonsten ist der Weg nämlich (Renn)-Rad -Fußweg und man wird oft angeklingelt, für Wanderer ist der Ruhrweg   zu laufen, immer am Wasser entlang bis Hattingen, erst dort macht die Kaiserroute auf dem Weg nach Paderborn eine  Kurve - -
auf dem Wasser haben sich die Kanadagänse seeeeeeeeehr vermehrt und ihre Hinterlassenschaften auf dem Wanderweg  sind enorm!!!




auf der gegenüberliegenden Uferseite ist ein Campingplatz auf dem Bauwagen als zu mietende kleine Unterkünfte stehen- Freunde und Familienangehörige haben dort schon einmal < Urlaub vor der Haustür< gemacht





Dienstag:
ein Ausflug nach Paderborn stand auf dem Kalender- wir waren in der Ausstellung < Wunder Roms<, mit tollen Exponaten ,die ich zwar alle schon in Rom am Originalstandort gesehen habe,- diese hier in NRW zu treffen ist schon schön, doch auf Grund der Stellfläche im DIözesanmuseum Paderborn wirken sie  zusammen<gequetscht< und können so ihre Schönheit nicht richtig entfalten- schade-
der Inhalt der Ausstellung ist eine Zeitreise Roms und den römischen Gedanken hier im NORDEN





Mittwoch:
ein Treffen mit einer lieben Freundin, mit der ich zusammen in Rom war, lecker gegessen nach mediteraner Art









Freitag:




und wieder auf römischen Spuren, diesesmal durch Zufall. Bei einem Besuch im kleinen Ort Ginderich/ Wesel kamen wir an dieser Baustelle vorbei, sieht erstmals wie eine < normale< Straßenarbeit aus, ist aber in Wirklichkeit( durch Zufall entdeckt)  eine römische Ausgrabung, man fand dort ein Mosaik aus dem 1.Jh.. n. Chr. aus einer römischen Villa- Xanten die Römerstadt ist nicht weit weg !!
Dieser Ausflug mit Gemeindeimitgiedern war eine Vortour um zu schauen wie es vor Ort aussieht um mit der Gemeinde eine Fahrt hierher zu machen- Ginderich ist der älteste Wallfahrtsort am Niederrhein, es muss nicht immer Kevelaer sein  ::)) ( Meine Marien-Verehrung ist eine andere )
( das Foto habe ich abfotografiert)




Samstag:
im Garten die wunderschönen Rosen bewundert- ein herrlicher Duft der beim Lesen in die Nase steigt und erst Recht, das Gelesene verzaubert- ein Buch von Nele Neuhaus < der Wald< ist zu Ende gelesen. Dank der lieben Irmi steht nun ein Buch von Pearl Buck auf dem Progarmm und ist bestellt !!






Sonntag:
 am Tag der Architektur konnten wir dieses Haus innen und außen besichtigen. Der Architekt
 Holger Gravius hat seine Ideen und die Umsetzung erklärt- genial- Dank den Bewohnern durften wir einen Blick in eine Wohnung tun- mehr davon kommt in einem EXTRApost. !!
ich bin begeistert von dieser Bauweise und könnte sofort in dieses Haus einziehen  ::))




wochenanfanggrüße  ::))