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Headerfoto von
Markus Reugels

Montag, 26. September 2016

38. kalenderwoche




ich habe in dieser Woche wenig fotografiert, einfach mal ohne Fotoapparat losziehen  ::))

hier zu sehen der Blick aus dem Arbeitszimmer, meine Brotzeitdistel und die Farben des Südens- geht auch zu Hause !! fotografiert am Dienstag 00: 50 Uhr




Impressionen aus Köln vom Sonntag: wir waren im Severinsviertel um dort in der Kartäuserkirche ein Orgelkonzert zu hören- davon erzähle ich in einem anderen Post ::))
hier zu sehen : auch ohne Balkon kann man sich sonnen  - die Kartäuserkirche im Spiegelbild - das ehemalige  Kloster, heute Sitz der evangelischen Kirche Köln  - Fensterfront des Augustinerinnen-krankenhauses













im Namen der Rose


Montagsgrüße  ::))




verlinkt zu : FRAUKE    und den Schwarzweiß Fotos

Sonntag, 25. September 2016

feige. baum


da steht er: mein italienischer Baum: durch  Zufall entdeckt und sehr erfreut an diesem stillen Ort einen Freund gefunden zu haben, und seit dem Besuch erfreue ich mich immer seiner Fotos die ich gemacht habe- Urlaubsstimmung  ::))







neben diesem Kleinod an Stille und Schönheit steht der Feigenbaum- immer im Kontakt zum Erden- und Himmelsblick. Wenig Besucher kommen hier herauf um diese kleine Kirche aus dem 12. Jh. zu besuchen. Sie wurde dem hl. Antonius Abate gewidmet und hat im Innenraum wunderschöne Fresken aus romanischer  Zeit  ::))
Ach so, wer sie besichtigen möchte : diese Kirche liegt oberhalb von Brenzone / Gardasee
inclusive Feigenbaum -bewunderung

http://www.gardasee.de/orte-am-gardasee/brenzone_sehenswuerdigkeiten.html














ich  gebe es zu: einen Feigenbaum habe ich noch nicht in der< natürlichen< Natur gesehen, um so mehr freue ich mich ihn entdeckt zu haben und mich mit ihm zu beschäftigen !!

http://www.baumkunde.de/Ficus_carica/


Echte Feige     Ficus carica
der Feigenbaum gehört zu den ältesten Nutzpflanzen und er wird im gesamten Mittelmeerraum angebaut.
Die Feige ist ein immergrüner Strauch oder ein kleiner Baum bis zu einer Höhe bis zu 10 m.
Die Krone ist bei alten Bäumen breit und ausladend. Der Stamm ist oft knorrig gedreht oder gebogen.
Die Verzweigungen beginnen schon in geringen Höhe.Die Rinde ist gräulich- braun.
Die Blätter sind wechselseitig an den Zweigen. Der Stiel hat eine Länge von 2 - 8 cm. Das Blatt hat eine steife, ledrige Struktur und  ist bis zu 20 cm lang. Die dunkelgrüne Oberfläche ist rauhaarig. Die Blütenstände sind birnförmig.





Feigen  sind essbare Früchte, die weiblichen entwickeln sich zu Steinfrüchten, je nach Sorte ist die Farbe grün bis violett. Die jährliche Ernte  beträgt im Mittelmeerraum 1,2 Tonnen Frischfeigen. Bereits im zweiten Jahr tragen die Bäume Früchte. Sie werden getrocknet, entweder an der Sonne oder in Heissluftöfen.


 

 In der Mytologie war die Feige sehr bekannt- in Griechenland, bei Dionysos, wurden Götterbilder aus Feigenholz geschnitzt. Und in Rom war sie dem Gott Priapus geweiht, besonders bekannt  unter Augustus und wuchs auf dem Palatin. Zuweilen gab es auch negative Auszeichnungen: vom Untergehen und auf dem Scheiterhaufen.
In der Bibel ist die  Feige aus dem Garten Eden bekannt- nach der Erkenntnis des Bösen trugen Adam und Eva  ein Feigenblatt. Im Koran in der 95. Sure wird vom  Feigenraum berichtet.






 ein schöner Moment der Besinnung an diesem  stillen Ort, abseits der Touristenströme
Seelennahrung !!


Sonntagsgrüße ::))


verlinkt zu GHISLANA. und den Baumfreunden
jahreszeitenbriefe.blogspot.de










Samstag, 24. September 2016

armenien.mutter teresa

es ist noch gar nicht lange her, da war in Rom ein besonders Ereignis;- es ist nichts Neues, dass gute Menschen zu Heiligen werden und dies auch in einem langen Prozess überprüft wird _ aber im August wurde Mutter Teresa  heilig gesprochen, eine Frau, die ich selbst erlebt habe als sie in den 80er Jahren hier in unserem Stadtteil eine Filiale ihres Ordens gegründet hat.






Mutter Teresa Armenien Armenisch Armenierin eine kleine und doch so große Frau, die ihr Leben in den Dienst der Armen gestellt hat. Ein besonderes Ereignis in Rom und eine liebe Freundin war zu der Zeit der Heiligsprechung in Rom. Und nach so kurzer Zeit nach ihrem Tod Heiliggesprochen zu werden ist etwas besonders. Das gab es zwar schon im Mittelalter, aber danach tat man sich in neuerer Zeit  schwer mit solchen Lobpreisungen- und es scheint ein denkwürdiges Thema zu sein : haben wir in der Jetztzeit Vorbilder wie Mutter Teresa, oder in jüngster Vergangenheit einen < Seligen< wie Maximillian Kolbe??
Wenn jeder von uns ein bisschen selig im besten Sinn wäre, ja dann hätte die braune Farbe in  den Menschen keine Chance!!!






 Luftaufnahme des Petersplatzes in Rom mit rotem Teppich und vielen Menschen. | Bildquelle: REUTERS


 zu Mutter Teresa:

Und was ich jetzt in der armenischen Zeitung HAYPRESS erfahren habe,- sie war Armenierin und hat dies dem Katholikos,Vazken I. Baljian erzählt: Mein richtiger Nachname ist Agnessa Boyajyian und mein Vater ist aus Westarmenien ausgewandert nach Albanien, wo er meine Mutter, eine Christliche Albanerin heiratete. Das erzählte sie als sie nach einem Erdbeben in Armenien eintraf und mit dem Katholios sprach.  Auf einer Versammlung von 25 Teilnehmern teilte dieser,
 die Nachricht weiter.
Der Erzbischof Pargev Marirosyan , Primas der Diözese Artsakh, bestätigte diese Aussage seinerzeit.

Ich habe keine weiteren  Informationen gefunden !
Aber es zeugt für mich, dass viele Armenier sich immer  noch nicht trauen ihre  Herkunft preis zu geben, obwohl sie als heimatvolles Volk gelten- es gibt noch mehr Beispiele von Persönlichkeiten, die erst nach langer  Zeit sagen, dass sie Armenier sind. Später erzähle ich davon!!

 Hier ist ein Bericht über die Heiligsprechung
https://www.tagesschau.de/ausland/mutter-teresa-149.html 

und auch beim nächsten LINKa gibt es viel zu lesen um Heiligsprechungsprozess:
http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-09/mutter-teresa-franziskus-heiligsprechung


Ich möchte etwas über Mutter Teresa erzählen:
Sie wurde als Anjezè Gonxha Gorjaxhiu in Üsküp im osmanischen Reich, im heutigen Skopje am 26. August 1910 geboren. IHR Name Gonxha bedeutet Blütenknospe, sie wuchs als Kind einer wohlhabenden albanisch-katholischer  Familie  auf. Ihr Vater Nikollè war Kaufmann und stammte ursprünglich aus Mirdita, Nordalbanien. Er lebte mit ihrer Mutter, Drane geborene Bernai, in einem kleinen Dorf im Kosovo.
    Ihre Schulausbildung erhielt Gonxha an einer katholischen Mädchenschule. Als sie 8 Jahre alt war, starb der Vater ganz plötzlich und sie widmete sich noch mehr ihrem Glauben. Mit 18 Jahren  bat sie um die  Aufnahme ins Noviziat bei den Loretoschwestern. Zunächst wurde sie nach Irland geschickt um dort ihre Ausbildung als  Missionarin zu lernen und zu erfahren. 1929  begann dann ihr Noviziat in Darjeeling und bei der Einkleidung nahm sie den Namen Teresa an, in Anlehung an die hl. Theresia von Liseux. In Kalkutta legte sie die ewige Profess ab und lehrte viele Jahre an der Schule.
1946, auf einer Fahrt nach Kalkutta spürte sie die Berufung den Armen zu helfen, und so wurde sie zwei Jahre später von der Klausur befreit, blieb aber Nonne.
1950 gründete sie den Orden  Gemeinschaft der Missionarinnen der Nächstenliebe

 http://www.orden-online.de/news/2009/06/13/missionarinnen-der-naechstenliebe-seit-30-jahren-in-essen/
Die Ordensschwestern kümmern sich um Sterbende, Obdachlose,Kranke und Lebrapatienten. Heute gehören den Missionarinnen der Nächstenliebe über 3000 Schwestern und über 500 Brüder in 710 Häusern auf der ganzen Welt an.
Für ihr Wirken bekam Mutter Teresa viele Preise, unter anderem den Friedensnobelpreis 1979 verliehen. Ihre große Rede bei der Verleihung war das Thema Abtreibung:
der größte Zerstörer des Friedens ist heute der Schrei des unschuldigen, ungeborenen Kindes.......
Für mich sind die Nationen die Abtreibung legalisiern die ärmsten Länder. Sie fürchten die Kleinen, sie fürchten das ungeborene Kind"


 1997 gab Mutter Teresa die Ordensleitung ab.
Am 5. September 1997 starb sie. Im Jahre 1999 begann er Seligenprozess unter Papst Johannes Paul II. mit besonderer Erlaubnis, denn ein solches Verfahren wird sonst erst nach 5 Jahren eingeleitet. Ihr Gedenktag ist ihr Todestag, der 5. September.
Sie wurde in den Heiligenkalender der röm- katholischen Kirche sowie in das armenisch- ökumenische Heiligenlexikon aufgenommen
zur Wunderbeweisung gab es Experten, die solche medizinischen Erklärungen belegen sollen. Zwie Kommissionen haben ein Wunder eingestuft und es offiziell anerkannt.
( was als Wunder möglich ist, möge jeder für sich definieren )
Kritik am Leben und Wirken gab es auch: aus mehreren Gründen. Hauptgrund:  die sozialen Zustände in den Sterbehäusern - hygienische schlechte Zustände, dann auch, die Idealisierung der Armut- und soziale Ungerechtigkeiten. Ein dritter Vorwurf: Mutter Teresa habe der Missionierung den Vorrang vor Humanität gegeben. Zum Beispiel: durch das Leid sei eine besondere Nähe zu Jesus Christus erfahrbar, Schmerzen seien positiv zu bewerten- laut  Serge Larivèe habe sie selbst kurz vor ihrem Tod palliative Medizin in Anspruch genommen.
 Wie so oft gab es auch hier Geldgeschäfte !! nicht korrekt und nicht  transparent verwaltet: das haben die Universitäen Montreal und Ottawa herausgefunden.










eine Kirche die den  Namen von Mutter Teresa trägt : in Skopje





 Samstagsgrüße  ::))


verlinkt zu : Andrea zum Samstagsplausch